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Stadtentwicklung mit neuem Ansatz auf PHOENIX West

18. Mai 2021

Beschreibung:

Stahl, Kohle und Hochöfen - PHOENIX West war mehr als 160 Jahre lang eine wirtschaftliche Ikone sowohl für die Stadt Dortmund als auch für das Ruhrgebiet. Heute erinnern nur noch die historischen Gebäude, ein Gasometer und der Hochofen als wichtiges Zeitdokument an diese Epoche.

Diesen geschichtsreichen und zugleich visionären Ort hat sich das Vorstandsteam der Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm als Kulisse für die Vorstandsfotos 2021 ausgesucht. „Für uns als Wirtschaftsjunioren ist es wichtig die Tradition und Historie unserer Region stets im Blick zu haben, allerdings immer mit dem Ziel von dort aus Zukunftsthemen aktiv mit zu gestalten. An kaum einem anderen Ort in Dortmund wird die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft momentan besser gestaltet als auf Phoenix West. Somit war es für uns eine logische Konsequenz das diesjährige Vorstandsshooting hier umzusetzen und erstmals weg von klassischen „Business-Motiven“ zu gehen. Herzlichen Dank an Pascal Ledune, der uns für diesen Zweck spontan Zugang und Einblicke in die Entwicklung des alten Schalthauses ermöglichte.“, so Sebastian Schalkau, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm.

Als Gastautor bringt Pascal Ledune, Chief Economic Development Officer der Walas Europe B.V., es auf den Punkt und gibt einen Einblick in die Standortentwicklung PHOENIX West:

Wir haben auf Phoenix West einiges vor. Im Schalthaus werden Box-in-Box Systeme integriert, in denen sich die Akteure sogenannte “neighbourhoods” teilen. In der Gasgebläsehalle planen wir ein AgroTech Centre mit angeschlossenem Forschungsgewächshaus, wo die aktuellen Themen rund um UrbanFarming behandelt werden. Auf dem Baufeld 13 und in den Hochofen hinein wird das erste World Innovation Centre entstehen, dass später weltweit Ableger bekommt.

Es geht um Vernetzung, um das Zusammenbringen von startUps mit Corporates und internationalen Forschungsgruppen. Ich weiß um die Stärken des Standortes und der Region. Am Ende geht es auch darum, internationale Unternehmen vom Standort Dortmund zu überzeugen und hierhin zu lotsen.
 
Ganz konkret entwickeln wir die Projekte Zug um Zug. Dabei achten wir darauf, dass unsere Mieter zueinander passen und auch mal gemeinsam an Projekten arbeiten. Wir sind kein klassisches Immobilienunternehmen, dass Büroräume vermietet, sondern wir orchestrieren Gemeinschaften, bringen Menschen mit unterschiedlichem Background zusammen und sorgen so immer wieder für Innovationen. Am Ende steht ein urbanes Innovationsareal, in dem ein kreatives Milieu herrscht.

Und dieser “Innovationsoutput” ist am Ende das, was die Unternehmen und den Standort nach vorne bringt und nebenbei für das World Innovation Centre so wertvoll ist. Daran haben Unternehmen weltweit Interesse.

Hierbei ist Urbanität existenziell. Wir sind davon überzeugt, dass Areale nur dann funktionieren, wenn sie Aufenthaltsqualität haben, wenn sie Kommunikation ermöglichen, wenn sie spannend sind, wenn sie zu einem “place to be” werden. Zur Urbanität gehören neben Büros und Innovationseinheiten eben auch kleine Shopping-Angebote, Ateliers, Kunsthandwerk, Gastronomie, Fitnessstudios, Cafés und auch Kinderbetreuungsangebote.

Machen wir uns nichts vor. Nach der Pandemie werden die Menschen sich nicht mehr auf den Weg ins Büro machen, um Routinearbeiten zu tätigen. Wenn sie im Office sind, dann um mit anderen ins Gespräch zu kommen, an Projekten zu arbeiten, kreativ zu werden. Und hierfür braucht es eben solche neuen Areale, die Urbanität atmen und Spaß machen. Im Sommer 2022 geht es damit im Schalthaus los!


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