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Stadtentwicklung mit neuem Ansatz auf PHOENIX West

Stahl, Kohle und Hochöfen - PHOENIX West war mehr als 160 Jahre lang eine wirtschaftliche Ikone sowohl für die Stadt Dortmund als auch für das Ruhrgebiet. Heute erinnern nur noch die historischen Gebäude, ein Gasometer und der Hochofen als wichtiges Zeitdokument an diese Epoche.

Diesen geschichtsreichen und zugleich visionären Ort hat sich das Vorstandsteam der Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm als Kulisse für die Vorstandsfotos 2021 ausgesucht. „Für uns als Wirtschaftsjunioren ist es wichtig die Tradition und Historie unserer Region stets im Blick zu haben, allerdings immer mit dem Ziel von dort aus Zukunftsthemen aktiv mit zu gestalten. An kaum einem anderen Ort in Dortmund wird die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft momentan besser gestaltet als auf Phoenix West. Somit war es für uns eine logische Konsequenz das diesjährige Vorstandsshooting hier umzusetzen und erstmals weg von klassischen „Business-Motiven“ zu gehen. Herzlichen Dank an Pascal Ledune, der uns für diesen Zweck spontan Zugang und Einblicke in die Entwicklung des alten Schalthauses ermöglichte.“, so Sebastian Schalkau, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm.

Als Gastautor bringt Pascal Ledune, Chief Economic Development Officer der Walas Europe B.V., es auf den Punkt und gibt einen Einblick in die Standortentwicklung PHOENIX West:

Wir haben auf Phoenix West einiges vor. Im Schalthaus werden Box-in-Box Systeme integriert, in denen sich die Akteure sogenannte “neighbourhoods” teilen. In der Gasgebläsehalle planen wir ein AgroTech Centre mit angeschlossenem Forschungsgewächshaus, wo die aktuellen Themen rund um UrbanFarming behandelt werden. Auf dem Baufeld 13 und in den Hochofen hinein wird das erste World Innovation Centre entstehen, dass später weltweit Ableger bekommt.

Es geht um Vernetzung, um das Zusammenbringen von startUps mit Corporates und internationalen Forschungsgruppen. Ich weiß um die Stärken des Standortes und der Region. Am Ende geht es auch darum, internationale Unternehmen vom Standort Dortmund zu überzeugen und hierhin zu lotsen.
 
Ganz konkret entwickeln wir die Projekte Zug um Zug. Dabei achten wir darauf, dass unsere Mieter zueinander passen und auch mal gemeinsam an Projekten arbeiten. Wir sind kein klassisches Immobilienunternehmen, dass Büroräume vermietet, sondern wir orchestrieren Gemeinschaften, bringen Menschen mit unterschiedlichem Background zusammen und sorgen so immer wieder für Innovationen. Am Ende steht ein urbanes Innovationsareal, in dem ein kreatives Milieu herrscht.

Und dieser “Innovationsoutput” ist am Ende das, was die Unternehmen und den Standort nach vorne bringt und nebenbei für das World Innovation Centre so wertvoll ist. Daran haben Unternehmen weltweit Interesse.

Hierbei ist Urbanität existenziell. Wir sind davon überzeugt, dass Areale nur dann funktionieren, wenn sie Aufenthaltsqualität haben, wenn sie Kommunikation ermöglichen, wenn sie spannend sind, wenn sie zu einem “place to be” werden. Zur Urbanität gehören neben Büros und Innovationseinheiten eben auch kleine Shopping-Angebote, Ateliers, Kunsthandwerk, Gastronomie, Fitnessstudios, Cafés und auch Kinderbetreuungsangebote.

Machen wir uns nichts vor. Nach der Pandemie werden die Menschen sich nicht mehr auf den Weg ins Büro machen, um Routinearbeiten zu tätigen. Wenn sie im Office sind, dann um mit anderen ins Gespräch zu kommen, an Projekten zu arbeiten, kreativ zu werden. Und hierfür braucht es eben solche neuen Areale, die Urbanität atmen und Spaß machen. Im Sommer 2022 geht es damit im Schalthaus los!



Jana Zimmermann / 18.05.2021
Die Wirtschaftsjunioren trauern um Katharina Hoffmann

Die Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm trauern um Katharina Hoffmann. Als langjähriges Mitglied begleitete Katharina verschiedene Projekte der Wirtschaftsjunioren und engagierte sich insbesondere im Ressort Bildung & Wirtschaft für den Nachwuchs unserer Region.

Wir verlieren mit Katharina ein engagiertes Mitglied, eine gutmütige Freundin, aber auch eine vorbildliche Unternehmerin. Sie verstarb viel zu jung mit nur 34 Jahren. Unsere besondere Anteilnahme und unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen. Die Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.


13.04.2021
Wirtschaftsjunioren Deutschland Umfrage - Lockdown bremst Wachstumspotentiale

Eine Umfrage unter mehr als 1.000 jungen Unternehmer:innen, Führungskräften und Fördermitgliedern der Wirtschaftsjunioren Deutschland offenbart ein aktuelles Stimmungsbild: Die junge Wirtschaft zeigt sich in der Krise erstaunlich anpassungsfähig und innovationstark. Doch fehlende Planungssicherheit und bürokratische Hürden bremsen aufkeimende Wachstumspotentiale.
 
Die Befragung im Bundesverband zeichnet ein deutliches Bild
 
In den nächsten Wochen hat Planungssicherheit für eine Mehrheit der befragten Unternehmer:innen die höchste Priorität und das ganz deutlich vor dem Wunsch der finanziellen Entlastung durch die Politik. Aktuell muss ein Drittel der Befragten infolge der Pandemie Investitionen verschieben oder Rationalisierungen vornehmen. Die fehlende Planungssicherheit bremst hier offensichtlich Wachstumspotentiale. Um die Wirtschaft mittelfristig zu stützen, wünscht sich eine klare Mehrheit der Befragten mehr Bürokratieentlastung (77%) und ein Vorantreiben der Digitalisierung, etwa durch eine digitale Infrastruktur und e-Government (63%). Auch die Verfügbarkeit von schnellem Internet, welche bei vier von zehn Befragten (41%) aktuell nicht dem tatsächlichen Bedarf entspricht, wird in diesem Zusammenhang bemängelt.
 
Die Bürokratie erschwert zudem auch die Akzeptanz der Corona-Hilfen: Jede:r vierte Unternehmer:in (26%) beklagt zu hohe bürokratische Hürden in Verbindung mit den Fördermaßnahmen. Insgesamt hat knapp ein Drittel der befragten Wirtschaftsjunior:innen Fördermaßnahmen beantragt oder beabsichtigt dies zu tun. Viele davon haben ihre Hilfen dabei noch gar nicht erhalten, denn zum Zeitpunkt der Befragung (KW8) warteten noch 37% der Befragten auf die Überbrückungshilfe II, bei den Novemberhilfen waren es sogar 47%. In Anbetracht der Tatsache, dass 15% alle Befragten Liquiditätsengpässe vermelden und rund 3% gar die Insolvenz droht, ist die Bearbeitungsdauer für viele Unternehmen von außerordentlicher Bedeutung. Hochgerechnet auf alle Mitglieder der Wirtschaftsjunioren sind das mehr als 300 Unternehmen und umso mehr Jobs und Existenzen.
 
Junge Wirtschaft in der Krise innovativ
 
Dennoch zeigt sich die junge Wirtschaft in der Krise dynamisch und innovationsstark. Kreative Maßnahmen der Führungskräfte scheinen die Effekte der Corona-Pandemie zumindest teilweise abzufedern: Fast jede:r vierte Befragte stellt in der Krise kurzerhand das Geschäftsmodell des Unternehmens um. Nahezu die Hälfte der befragten Unternehmer:innen erschließt im Umgang mit der Krise außerdem neue Geschäftsfelder und baut die Online-Präsenz aus. Anpassungsfähigkeit ist in der Krise für junge Unternehmer:innen und Führungskräfte offensichtlich das Gebot der Stunde.
 
Die Krise geht aber nicht spurlos an der jungen Wirtschaft vorbei: Fast jede:r vierte Befragte rechnet damit, dass der Umsatz des Unternehmens 2021 im Vergleich zum Krisenjahr 2020 noch einmal um mehr als 10% sinken wird. In den Branchen Handel, Verkehr und Lagerei gilt dies sogar für ein Drittel der Unternehmen.


12.04.2021
Twinning mit Leuven

Bereits seit vielen Jahren pflegen die Wirtschaftsjuniorinnen und Wirtschaftsjunioren eine enge Freundschaft mit den JCI aus Leuven in Belgien.
 
Einmal im Jahr besuchen sich Mitglieder aus den Kreisen, um sich länderübergreifend auszutauschen sowie Wirtschaft und gesellschaftliches Leben in dem jeweils anderen Land kennenzulernen. Zudem findet ein regelmäßiger Austausch per Videocall und einer WhatsApp Gruppe statt. So entsteht ein internationales Netzwerk und oft auch enge Freundschaften, die die Arbeit in den Verbänden sehr bereichern.

Kelly van Eekel und Simon Meurs vom JCI Leuven schätzen den internationalen Austausch mit den Wirtschaftsjunioren aus Dortmund, Unna und Hamm:

Vielen Dank, dass ihr uns von euren Erfahrungen berichtet. Welchen Mehrwert seht ihr im internationalen Austausch?

Kelly van Eekel: Als Verantwortliche für "Internationales" im Vorstand von JCI Leuven ist es mir wichtig, dass unsere Mitglieder herausfinden, was JCI über die Grenzen hinweg zu bieten hat! Internationaler Austausch bedeutet, voneinander zu lernen. Wir haben im Laufe der Jahre nette und herzliche Freundschaften aufgebaut und freuen uns immer auf ein Treffen!

Simon: Der Mehrwert des Twinning auf persönlicher Ebene ist erstaunlich und erst greifbar, wenn man selbst an einem Twinning-Wochenende teilgenommen hat. Die Verbindung zu anderen Menschen und die Freude, sie nach sechs Monaten oder länger wiederzusehen, ist unglaublich.

Warum macht das Twinning so viel Spaß und warum sollte man unbedingt daran teilnehmen?

Kelly: Was es so besonders macht, ist die gemeinsame Verbindung: JCI. Das bedeutet, dass wir nach den gleichen Dingen streben.  Bei den gegenseitigen Besuchen verbringen wir vor allem viel Zeit zusammen. Wir besuchen interessante Orte, essen gemeinsam und leben in den vier Wänden der Gastgeber.

Simon: Der Hauptgrund für die Teilnahme ist ein wesentlicher Bestandteil von JCI selbst: Internationalität. Und diese ist an einem Partnerwochenende nie realer.

Euer Besuch in Dortmund steht im August an. Worauf freut ihr euch besonders?

Kelly: Alte Freunde zu treffen und neue kennenzulernen. Und auf die schöne Stadt Dortmund und eine leckere Currywurst.

Simon: Ich freue mich noch weitere schöne Ecken von Dortmund zu entdecken und natürlich alle wiederzusehen!

Alle Mitglieder, die Lust auf einen Austausch über die Landesgrenzen hinweg haben, melden sich direkt bei Antje Boldt, die das Projekt koordiniert: unternehmertum@wj-dortmund.de


08.03.2021
Sebastian Schalkau will als neuer Kreissprecher im Jahr 2021 Brücken schlagen

Die Wirtschaftsjunioren sind junge Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren. Die Mitglieder engagieren sich im Beruf - wollen aber auch darüber hinaus etwas bewegen. Sie vernetzen sich untereinander in unserer Stadt und ihrer Umgebung, aber auch darüber hinaus in Deutschland und der Welt. Sebastian Schalkau, Geschäftsführer Onboarder GmbH & Co. KG + MOSAIK MANAGEMENT GmbH, steht den WJ im Jahr 2021 als Kreissprecher vor.  Er will in diesem Jahr Brücken schlagen. Im Interview erzählt er, warum:

Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch zum neuen Amt als WJ-Kreissprecher. Sicher ein herausforderndes Jahr. Dein erklärtes Motto ist “Brücken schlagen”?
Vielen Dank für die Glückwünsche, ich freue mich wirklich sehr auf die Aufgaben als Kreissprecher.
Das Jahr 2021 wird uns gewiss vor Herausforderungen stellen, allerdings haben wir in Bezug auf unsere Vereinsarbeit einen gewissen Erfahrungsschatz aus dem letzten Jahr sammeln können, den es nun sinnvoll einzusetzen gilt. Darum wird es für mich darum gehen zielführende Brücken zu schlagen, zwischen analogen und digitalen Möglichkeiten, zwischen etablierten Formaten und neuen Projektideen, aber auch wieder mehr zwischen unseren Mitgliedern selbst. Insbesondere der für uns so wichtige Netzwerkgedanke ist 2020 zu kurz gekommen, diesen gilt es neu zu beleben und weiterhin mutig zu bleiben. Als Trainingsorganisation dürfen wir meiner Meinung nach auch einfach mal Dinge ausprobieren und sollten dies mit Augenmaß tun.

Welche Ziele hast du dir für dein Jahr als Kreissprecher vorgenommen?
Mein Ziel ist es unseren Verein, gemeinsam mit meinem Vorstandsteam und den Mitgliedern, auch in dieser sehr besonderen Zeit weiter nach vorne zu bringen und sichtbarer zu machen. Dazu werden wir mit einigen Projekten noch gezielter in den Austausch mit der Wirtschaft, der Bildungslandschaft, anderen Wirtschaftsverbänden aber insbesondere auch mit der kommunalen Politik gehen. Des Weiteren werden wir im letzten Quartal bereits den Blick Richtung 2022 werfen, da steht unser 70-jähriges Jubiläum an und wir haben entsprechend Großes vor.

Was waren deine ersten Amtshandlungen als neuer Kreissprecher?
Das Jahr ging direkt sehr spannend los. Nach der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung, in der wir traditionell alle formalen Aspekte für das anstehende Jahr mit unseren Mitgliedern beschließen, waren mein Deputy und Vorstandskollege Michael Lis und ich in der zweiten Januarwoche zu einem persönlichen Austausch mit IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber eingeladen, in dem wir uns über unsere Jahresthemen und die gute vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der IHK zu Dortmund und den WJ austauschen konnten. Bereits einen Tag später stand dann ein persönlicher Austausch mit unserem Oberbürgermeister Thomas Westphal und Vertretern der lokalen Wirtschaftsverbände sowie der IHK auf dem Programm, hier ging es insbesondere um kommunalpolitische Wirtschaftsthemen. Für mich also eine erste Gelegenheit sinnbildliche Brücken zu bauen.

Warum sollte man Mitglied der WJ werden?
Die Wirtschaftsjunioren bieten Unternehmern und Führungskräften ein extrem starkes und belastbares Netzwerk, zudem das größte in Deutschland. Hier geht es nicht darum möglichst viele Visitenkarten zu tauschen, sondern gemeinsam Projekte anzupacken und umzusetzen, sich persönlich weiterzuentwickeln und der jungen Wirtschaft in unserer Region ein Gesicht zu geben. Ich selber bin seit 2015 Mitglied bei den WJ, seit 2017 Vorstandsmitglied und kann wirklich nur jedem empfehlen sich unserem Verband anzuschließen. 


08.02.2021
WJ und WJ Social Club unterstützen soziale Einrichtungen mit je 1.000 Euro

Neben den Vereins-Grundsäulen persönliche Weiterentwicklung und ein belastbares Netzwerk, ist als drittes auch das soziale Engagement fest bei den WJ verankert. Das Jahr 2020 ist in vielerlei Hinsicht anders gelaufen, als geplant. Projekte, bei denen sich die WJ sozial engagieren, konnten gar nicht oder nur im kleinen Rahmen stattfinden. Aber gerade im sozialen Bereich hat das Corona-Virus seine Spuren hinterlassen. Aus dem Grund habe der Verein, mit über 160 Unternehmern und Führungskräften der Region, beschlossen, sowohl das Gast-Haus, als auch die Mitternachtsmission mit einer Spende zu berücksichtigen. Beide Dortmunder Vereine sind insbesondere in der Pandemie auf Spenden angewiesen sind.
Beim letzten digitalen Mitgliederevent im Jahr 2020 wurden beide Vereine vorgestellt und dass hier eine finanziell Unterstützung geplant sei. Die Mitglieder haben bei dem Online-Event fleißig gespendet und der WJ Social Club hat die Summe auf 2.000 Euro aufgerundet. Somit konnten beiden Vereinen jeweils 1.000 Euro überreicht werden.


30.12.2020
Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm wählen Vorstand für 2020

Im Rahmen der zweiten jährlichen Mitgliederversammlung haben die Wirtschaftsjunioren bei der IHK zu Dortmund e.V. (WJ) den Vorstand für das Jahr 2020 gewählt. Dennis Waldhoff (Prokurist, SeitenPlan GmbH, 6. v.l.) gibt zum Jahreswechsel sein Amt an den neu gewählten Kreissprecher Daniel Bruckhaus (Geschäftsführer, Optimerch GmbH, 4. v.l.) ab. Seine Stellvertretung übernimmt Nicole Werhausen (Vorstand, Werhausen AG, 8. v.l.), die zudem weiterhin das Ressort Unternehmertum leitet. Ninja Jedan (Firmenkundenbetreuerin, Dortmunder Volksbank eG, 2. v.l.) wurde als Ressortleiterin Finanzen bestätigt, Kevin Beyer (Geschäftsführer, AppPilots GmbH & Co. KG, 3. v.l.) bleibt Ressortleiter Bildung und Wirtschaft, Sebastian Schalkau (Geschäftsführer, MOSAIK MANAGEMENT GmbH, 5. v.l.) wird Leiter des neu geschaffenen Ressorts Kommunikation, Dr. Sebastian Theiß (CTO, ICA Traffic GmbH, 7. v.l.) leitet zukünftig das Ressort Veranstaltungen, Alvi Delia (Unternehmenskundenbetreuer, Sparkasse Dortmund, 9. v.l.) übernimmt die Ressortleitung Soziales. Carolin Punge (Syndikusrechtsanwältin, LM+ Leistungsmanagement GmbH, nicht im Bild) kümmert sich weiterhin um die Mitglieder des Vereins. Geschäftsführer der WJ ist unverändert Dominik Stute von der IHK zu Dortmund (1. v.l.).


Sebastian Schalkau / 28.02.2020
„VITAMIN DU“: 80 Schüler aus Unna profitieren vom Bewerbungstraining der Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm

Für 80 Schüler der Hellweg Realschule und des Hansa Berufskollegs haben die Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm (WJ) ehrenamtlich ein individuelles Bewerbungstraining durchgeführt. Mit dem Projekt ‚Vitamin Du’ soll dazu beitragen werden, dass die Schüler einen optimalen Start ins Berufsleben haben. 

Insgesamt wurden 146 Bewerbungsmappen von den Neunt- und Elftklässlern eingereicht und unter „Praxisbedingungen“ geprüft. Anschließend wurden rund 80 Schülerinnen und Schüler zu einem Persönlichen Feedbackgespräch eingeladen.

Im Rahmen der Veranstaltung gab Carsten Jäger, ehemaliger Vorsitzender der WJ, den anwesenden Eltern wichtige Infos bei seinem Vortrag „Wie unterstütze ich mein Kind im Bewerbungsprozess?“ mit auf den Weg.

Der „Bewerbungs-Check“ und die Fachvorträge am 21. November waren die ersten Module des mehrteiligen Bewerbungstrainings, das die WJ seit 2009 an Schulen im gesamten IHK-Kammerbezirk anbieten. Im Fokus steht dabei immer eine möglichst realistische Vorbereitung auf das, was die Jugendlichen im Berufsleben erwartet. Auf das Prüfen der Unterlagen und den Vortrag für die Eltern folgen daher im kommenden Jahr simulierte Bewerbungsgespräche, die die Wirtschaftsjunioren mit den Teilnehmern nicht in der Schule, sondern in Unternehmen durchführen. Die Schüler sollen sich dabei wie bei einem richtigen Vorstellungsgespräch fühlen. Das macht die Situation für sie realer und erhöht den Lerneffekt. Um einen bleibenden Überblick über das Erreichte zu vermitteln, erhält jeder Teilnehmer nach Abschluss des Projektes einen ausführlichen und standardisierten Feedbackbogen. Darin werden aus mehreren Perspektiven Stärken und Schwächen wie Pünktlichkeit, äußeres Erscheinungsbild, Eigendarstellung, Entwicklung der Bewerbungsunterlagen und Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch bewertet. Nach den simulierten Vorstellungsgesprächen werden die engagiertesten Teilnehmer geehrt und nach Bedarf über „Vitamin Du“ hinaus weiter unterstützt.


Daniel Bruckhaus / 22.11.2019
Ruhrpott Legenden

Wie aus einer Vision ein erfolgreiches Unternehmen wird und welche Stolper- und Meilensteine auf dem Weg dorthin warten, berichteten am Mittwoch, 6. November 2019, kreative Köpfe aus dem Ruhrpott. Mit dabei: Dr. Thomas Raphael, Geschäftsführer der Bergmann Brauerei, Mirco Grübel, Geschäftsführer der Renovierungsplattform Myster und Alex Wahi, Fernsehkoch und Moderator. Als Experte der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC war Volker Wetzstein vor Ort. Er gab den rund 70 Anwesenden in der Stehbierhalle der Bergmann Brauerei einen Einblick in das „Startup-Ecosystem Ruhrgebiet“ und erläuterte, welchen Beitrag PwC für die Förderung und Entwicklung junger Unternehmen und des Ecosystems leistet. Veranstaltet wurden die „Ruhrpott Legenden“ von den Wirtschaftsjunioren Dortmund Kreis Unna Hamm (WJ). Zum ersten Mal fand sie im Rahmen der Digitalen Woche Dortmund (#diwido19) statt.

Inhaltlich waren die Vorträge breit gefächert: Dr. Thomas Raphael warf einen Blick zurück auf die (Neu-)Entstehungsgeschichte der Biermarke Bergmann. Dazu nahm er die Teilnehmer mit auf eine Reise durch die vergangenen Jahre. Sie führte vom Erwerb der Markenrechte bis hin zum Bau der Brauerei auf dem PHOENIX West-Gelände, in dem die Veranstaltung stattfand. „Myster“-Gründer und -Geschäftsführer Mirco Grübel erklärte, wie er als Nicht-Handwerker dabei ist, das deutsche Handwerk zu digitalisieren und warum die Anwesenden die Chance nutzen sollten, die nächste Wohnungsgestaltung mittels VR-Brille zu planen. Fernsehkoch und Moderator Alex Wahi aus Hamm berichtete unter anderem von seinen Anfängen in Hamm, seiner Vision, Menschen einen gesunden Lifestyle näher zu bringen und ihnen zu zeigen, dass gesunde Ernährung „kein Hexenwerk“ ist. „Wir freuen uns sehr, dass auch bei der fünften Auflage wieder spannende Persönlichkeiten unserer Einladung gefolgt sind. Es war extrem interessant, einen solch tiefen Einblick in die ganz individuellen Unternehmensgeschichten zu bekommen“, so Nicole Werhausen, Leiterin des Ressorts „Unternehmertum“ bei den WJ. Als Teil einer der größten Wirtschaftsverbände Deutschlands gehört es zu den vorrangigen Zielen der Wirtschaftsjunioren, Unternehmertum und Selbständigkeit zu fördern. „Wir möchten Gründer und junge Unternehmer aus der Region auf ihrem beruflichen Weg unterstützen und ein authentisches Bild von Unternehmertum zeichnen. Mit der Veranstaltung ‚Ruhrpott Legenden‘ haben wir im Jahr 2015 dieses neue Veranstaltungsformat ins Leben gerufen, das einen Beitrag dazu leistet. Die Teilnehmer können an diesem Tag von den Erfahrungen der ‚Legenden‘ lernen. Die ersten Rückmeldungen sind sehr positiv“, freute sich der diesjährige Vorsitzende der WJ, Dennis Waldhoff.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bergmann Brauerei, der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC sowie der Werhausen AG.


Daniel Bruckhaus / 07.11.2019